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Einfach mal Ja

Wo ist sie hin, meine ständige Unentschlossenheit? Jahrelang mit inneren Entscheidungskämpfen gestraft, hat sich mein verantwortliches Hirnareal seit einigen Monaten zu einer neuen – an mir völlig unerforschten – Methode gewagt:

Einfach mal Ja sagen. Mit allen Konsequenzen. Kann schon nicht so schlimm werden. Und falls doch… tja, dann hab ich eben Pech.

So kam es, dass ich dieses Jahr mit tausenden anderen Mädels beim Muddy Angel Run durch Schlamm gerobbt und samt Klamotten im eiskalten Pferdesee geschwommen bin. Geile Sache! So geil, dass ich nächstes Jahr sofort wieder mitmachen möchte. Geht nur leider nicht. Der große Junior möchte an genau jenem Wochenende seinen ersten Triathlon absolvieren. „Aber nur, wenn du auch mitmachst, Mama.“ – Tja, was soll ich dazu schon sagen – außer „Ja, auf jeden Fall! Das machen wir.“ Ist ja erstmal auch nur die halbe Distanz vom normalen Jedermann-Triathlon. Wird schon zu schaffen sein…

…Genauso zu schaffen wie der 250 Kilometer lange Staffellauf von Hamburg nach St. Peter Ording. Eigentlich wirklich keine Option für mich. Dachte ich zumindest, als ich den Flyer überflogen habe. Aber mein sportaffiner Kollege könnte Gefallen an der Sache finden. Hat er dann schließlich auch ab den ersten Blick. Mit dem Zusatz: „Komm, du machst auch mit!“ Hmm. Je länger ich mir die Sache anschaute (also zwei Minuten maximal), desto größer wurde plötzlich mein Interesse. 250 Kilometer. Hamburg – St. Peter Ording. Mit einem Zehn-Mann-Team. Zwei Tage und eine Nacht am Stück laufen. An der Elbe und Nordsee entlang… Wer kann dazu schon Nein sagen?!? Auch das ist also gebongt! Meine anfänglichen Bedenken wegen des Mini-Triathlons, der nur eine Woche später stattfindet – von mehreren Unterstützern ausgeräumt. Jetzt freue ich mich erstmal tierisch auf meinen ersten Long-Distance-Staffellauf! 😊

Parallel zum notwendigen Triathlontraining werde ich mich ab sofort aufs Deutsche Sportabzeichen vorbereiten  (müssen). Und weiter abnehmen. In erster Linie natürlich nur für mich allein. In zweiter Linie allerdings, um die vor wenigen Tagen beschlossene Firmen-Challenge zu gewinnen. Wer wird 2018 am fittesten? So oder so ähnlich lässt sich unser erster Wettstreit unter Kollegen zusammenfassen. Ich brauchte dieses Mal noch nicht mal zwischen Ja und Nein entscheiden – ich bin irgendwie automatisch in die Mitmachtruppe gerutscht. Wobei mir ein Nein bestimmt sowieso nicht über die Lippen gekommen wäre.

Dass man sich mit genau der gegenteiligen Buchstabenkombi (aus J und A) regelrecht selbst beschenken kann, zeigen mir nicht nur die oben genannten Beispiele  (von denen ich noch etliche mehr aufzählen könnte). Letzte Woche in der Buchhandlung:

Im Prospekt ein tolles Buch über Yoga entdeckt, in der Buchhandlung des Vertrauens danach erkundigt, habe ich mir das Exemplar zunächst lediglich zur Ansicht in den Laden liefern lassen. Schließlich habe ich reichlich Bild- und Schriftmaterial zu sportlichen Übungen 😉.

Doch irgendwie, hach, es ist einfach toll gemacht mit ausgefallenen Fotos und kurzen Beschreibungen. Dagegen konnte ich mich unmöglich verwehren. Und als die überaus freundliche Mitarbeiterin mich dann fragte „Soll es als Geschenk verpackt werden?“. musste ich einfach spontan mit „Ja, sehr gerne!“ antworten. Schließlich ist es ja auch ein Geschenk – und zwar direkt an mich 😊.

Mal sehen, was für Bereicherungen mir dieses kleine Wörtchen in nächster Zeit noch so bringt. Momentan sind wir echt super Freunde 😉.

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